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Source
Antiquarian Books. A Companion for Booksellers, Librarians and Collectors. Compiled and edited by Philippa Bernard with Leo Bernard and Angus O'Neill. Scolar Press 1993
Term english
Catalogues
Definition english
"Book Catalogues come in as many forms as booksellers ... What every catalogue has in common - and has had since secondhand booksellers first started issuing catalogues - is that customers or would-be customers everywhere will, whatever its quality, settle on it as though their lives depended on it. For book-buyers are curious folk, curious for knowledge or for a bargain or for that desideratum that has always eluded them, or - just curious. The short-term job of the catalogue-maker is plain: to sell his or her books. The middle-term aim is not to have them sent back again; or to leave their buyers feeling resentful or robbed. A longer-term aim is to lure new customers, make friends with them, flirt with them down the years: so that of all their morning mail it is to your catalogue that they first turn, and then they won't put it down until they have finished. And the ultimate accolade is that when they have finished they don't throw the catalogue away, but put it in a quiet place to re-read occasionally, even use for reference; and once in a while, months, maybe years later you receive an apologetic telephone-call or postcard inquiring whether, by any remote chance, item 144 is still available.” (James Fergusson)
Term french
Catalogue de libraire
Definition french
Fruit d’une longue tradition de la librairie, il est aujourd’hui le mode de communication privilégié entre un libraire et ses clients. Il donne le maximum de précisions sur les ouvrages sélectionnés et offre ainsi les meilleures garanties pour les acheteurs. Attendu avec impatience par ses destinataires, lu fébrilement dès réception, il impose une réaction rapide à qui veut acquérir une pièce convoitée. Il peut comporter d’intéressants renseignements bibliographiques ou des informations nouvelles (Voir également les définitions des abréviations d’usage).
Term swedish
Antikvariatkatalog
Definition swedish
En av ett antikvariat utgiven försäljningskatalog. Några antikvariatkataloger år så utförliga och noggranna att de används som referenslitteratur (t.ex. Björck & Börjessons topografikataloger nr 190, 300 och 360); andra kan bestå av en enkel dubbel vikt lista utan andra upplysningar än författare, titel, tryckår och pris.
Term german
Antiquariatskatalog
Definition german
„Dass die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht, hat zuerst der Theatermann Schiller so formuliert. Viele andere Berufsstände erleiden aber dasselbe Schicksal. Sie werden von der Mitwelt gefeiert oder verrissen und von der Nachwelt schnell vergessen. Die Antiquare bilden hier keine Ausnahme. Während ihrer aktiven Geschäftszeit ist ihr ganzes Streben naturgemäß auf die kaufmännische Vermittlung ihrer Ware gerichtet, also auf Einkauf und Auswahl, Veredelung durch exakte Beschreibung der Seltenheiten und schließlich auf den Verkauf. Ihre Arbeit richtet sich an die Mitwelt, nicht an die Nachwelt. »Was bleibet aber« stiften in ihrem Falle nicht die Dichter, sondern allein die von ihnen veröffentlichten Kataloge. Sie bilden das schriftliche Hauptvermächtnis des Antiquars, aufgrund dessen man sich seiner hauptsächlich erinnert, das seine An- und Verkäufe, bisweilen auch seine Niederlagen dokumentiert. Auch wenn in seltenen Fällen, wie bei A. S. W. Rosenbach, H.P. Kraus, Christian Nebehay oder Leona Rostenberg und Madeleine Stern Biographien und Autobiographien den Katalogen zur Seite treten, so bilden sie eher einen Kommentar zum Katalogschaffen der Antiquare denn andersherum. Ein Antiquar, der keine gedruckten Kataloge veröffentlicht, ist dem sofortigen Vergessen anheim gegeben. Das gilt auch für alle Kollegen, deren Arbeit von den schwarzen Löchern &- Antiquariatsdatenbanken aufgesogen wird. Noch ist die Geschichte des antiquarischen Bücherkatalogs weitgehend unerforscht. Bestenfalls die wenigen gelehrten Antiquare, die sich für die Geschichte ihres Standes interessieren, wissen um den langsamen Aufstieg der Gattung des Antiquariatskataloges. Von den dürren Aneinanderreihungen lateinischer Titel in den Auktionskatalogen des 18. Jahrhunderts bis zum immer perfekter werdenden typographischen Raffinement der ersten Hochblüte von Katalogen der Rosenthals, Breslauers und bis hin zu den auch drucktechnisch verschwenderisch ausgestatteten Katalogen eines G. Kaldewey, J. Holstein oder H. Tenschert verläuft eine, wenn auch manchmal nicht gerade, Verbindungslinie ... Die meisten Antiquariatskataloge haben ein kurzes Leben; sie werden nach Durchsicht, Bestellung und Lieferung schnell weggeworfen. Genau aus diesem Grund sind sie aber für die wenigen Interessierten ein hart umkämpftes Sammelgebiet. Wer als Bibliophiler und gelehrter Antiquar etwas auf sich und seine Bibliothek hält, pflegt seine Sammlung von Katalogen.“ (Eberhard Köstler) Der Verband Deutscher Antiquare hat eine Geschichte des Antiquariatskataloges herausgegeben: „Von Schätzen und Scharteken. Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert. Einführung und Katalog von Reinhard Wittmann“. Siehe auch www.antiquare.de
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