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Source
John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995
Term english
Antiquarian Bookseller
Definition english
“The lines of demarcation between ‘rare books’, ‘old books’ and ‘second-hand books’ have never been, and can never be, clearly defined. The same applies to most of those who deal in them; and the Antiquarian Booksellers’ Association makes no distinction between a man who specialises in incunabula, another who deals only in modern firsts, a third who restricts himself to botany, and finally a general second-hand dealer, provided that his business is primarily in old books. The most comprehensive directories are those published by the Sheppard Press, London: Dealers in Secondhand and Antiquarian Books in the British Isles, now in its tenth edition, European Book Dealers, and Book Dealers in North America (arranged regionally as well as by specialities); the same firm’s Directory of Book Collectors should also be noted. In the U.S.A. there are the seven regional issues of David S. and Susan Siegel The Used Book Lover’s Guides.” (John Carter)
Term french
Librairie ancienne
Definition french
Cette dénomination apparaît en 1804 pour la distinguer de la librairie « nouvelle« . Dans la librairie ancienne se vendaient les livres imprimés avant 1801 et les livres d’occasion, alors que la librairie nouvelle se consacrait aux nouveautés. On dénombrait alors à Paris plus de librairies anciennes que de librairies vendant du neuf. Aujourd’hui, c’est le contraire.
Term swedish
Antikvariat
Definition swedish
En plats för handel med böcker och grafik från alla tider. Ofta specialiserat, t.ex. på sällsynta verk, litteratur inom ett särskilt område eller modern andrahandslitteratur. Verksamheten bedrivs i öppen butik eller via försäljningskataloger, numera även via internet. I Sverige uppgår antalet antikvariat idag till över 300, jämfört med ett åttiotal vid slutet av 1960-talet.
Term german
Antiquariat
Definition german
„Was kauft und verkauft der Buch- und Kunstantiquar? Theoretisch alle in seinen Aufgabenkreis fallenden Handelsgegenstände. Im Einzelnen: 1. Bücher, Noten, Autographen, Handschriften, alte Einbände, Miniaturen auf Pergament, Graphik und Zeichnungen; 2. nicht verlagsneue Exemplare, Bücher, die beim Verleger vergriffen sind, deren Ladenpreis aufgehoben ist oder den Umständen nach als aufgehoben gilt, und auch neue, aber abgeschlossene Zeitschriftenbände. Diese Aufzählung lässt sich noch erweitern. Alte Karten, Urkunden, Porträts, Wappen und Siegel, Exlibris, Gemälde, Sonderabdrucke aus Zeitschriften, Hochschulschriften, überhaupt Gegenstände außerhalb des Buchhandels, gelegentlich auch Schallplatten, besonders von musik- oder literaturgeschichtlichem Wert, gehören ebenfalls zum Wirkungsbereich des Antiquars ... Nur wenigen Antiquariatsfirmen ist es möglich, mit allen Arten und Gattungen der obengenannten Gegenstände Handel zu treiben. Eine natürliche Beschränkung ergibt sich durch die Höhe des zur Verfügung stehenden Kapitals. Den heutigen Antiquariatsbuchhandel kennzeichnen eine Reihe von Betriebsformen, die mit der Wahl bestimmter Gebiete zusammenhängen. 1. Das bibliophile Antiquariat. Es pflegt im wesentlichen das »schöne« Buch, d. h. buchgewerbliche Erzeugnisse in Form von Luxus- und Pressendrucken. Ferner gehören hierher die Erstausgaben nationaler Literaturen als Sammelgegenstand und auch das »alte« Buch, d. h. Wiegendrucke, mittelalterliche Handschriften, Holzschnittbücher u. a. Firmen, die sich diesen Gebieten besonders widmen, werden auch als Seltenheitsantiquariat angesprochen. 2. Das Kunstantiquariat. Es zeigt mit dem bibliophilen Antiquariat viel Verwandtschaft und ist oft mit diesem verbunden. Der Name sagt bereits, dass das Arbeitsfeld neben Kunstliteratur Kunstgegenstände, also Plastiken, Gemälde, Graphik u. a. umfasst und sich teilweise mit dem Antiquitätenhandel überschneidet. 3. Das wissenschaftliche Antiquariat. Es führt in allen Formen der Darstellung - vom kleinsten Zeitungsausschnitt bis zur Enzyklopädie - die Gebrauchsliteratur für die wissenschaftliche Forschung. Meist ist ihm ein wissenschaftliches Sortiment angegliedert. Besondere Formen von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind das Exportantiquariat und die Universitätsbuchhandlung. 4. Das Zeitschriftenantiquariat. Es kommt in selbstständiger Form vor, ist aber in der Regel Bestandteil des wissenschaftlichen Antiquariats und führt in der Hauptsache die periodische Literatur für die Gelehrtenarbeit. 5. Das moderne Antiquariat. Es ist oft mit einem normalen Sortimentsbetrieb verkoppelt und vertreibt »verramschte« Bücher. 6. Das Großantiquariat. Es ist eine Art Zwischenbuchhandel. Der Großantiquar übernimmt auf eigene feste Rechnung Restauflagen vom Verleger und verkauft sie in Einzelstücken an den vertreibenden Buchhandel. 7. Das Auktionshaus. Es übernimmt die Versteigerung von ganzen Sammlungen und Einzelstücken aus Nachlässen und dergl.“ (Bernhard Wendt, Der Antiquariatsbuchhandel)
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